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Migrationslösung von MS-Office nach Star OfficeAnforderungen an die neue SoftwareAnforderungen auf Entscheiderebene"Wieviel ?" Das ist eigentlich die erste Frage. Nun gut, haben wir etwas Mitleid mit den Entscheidern. Meistens sind es Kaufleute, relativ ahnungslos was die Technik angeht und von daher auf konkrete Zahlen und Vorschläge aus den anderen Ebenen angewiesen.Wenn die Entscheidungen im Bereich der Administration getroffen werden, ist das zwar nicht das Gelbe vom Ei, aber immerhin schon gut. Gibt es allerdings eine gesonderte Abteilung, ist deren Job wirklich nicht leicht. Sie haben viele Interessen unter einen Hut zu bringen :
Das alles muß unter einen Hut gebracht werden. Ohne das Umfeld zu stören, ohne zuviel auszugeben, am besten mit einer 30 % Steigerung der Effektivität. Armer Entscheider, er hätte Entwickler werden sollen. Wenn Sie dieses Papier lesen, ist es dafür mit hoher Wahrscheinlichkeit zu spät. Was also passiert denn nun detailliert ? Im Regelfall läuft es etwa so ab :
Jetzt beginnt seine Arbeit. Mit den zuständigen Projektleitern ist abzuklären ob die Software wirklich nicht mehr reicht, mit den Gruppenmanagern ist zu klären wie sie die Einbindung der Software einschätzen, es werden Leistungsnachweise und Vergleiche angefordert bzw. von den Initiatoren der Umstellung eingefordert, die Administration wird um Stellungnahme gebeten, wenn nicht gerade ein Aufschrei des Entsetzens der Admins ertönt, werden Angebote eingeholt, der Schulungsbedarf wird ermittelt, Zeitplanungen aufgestellt, die Administration an Ihre Stellungnahme erinnert und so weiter, und so weiter. Jede Menge Arbeit. Liegt irgendwann alles vor, kann man daran gehen die Daten auszuwerten. Gibt es objektiv vergleichbare Daten, liegt die Sache klar auf der Hand. Entweder alle sind einverstanden und es rechnet sich, oder eben nicht. Im ersten Fall beschafft man die Software, im zweiten Fall nicht. Bei einem Update ist das relativ einfach. Wie aber vergleicht man MS-Office mit Star-Office ? Wie bezieht man die anderen Officepakete auf dem Markt mit in die Entscheidung ein ? Probleme dabei gibt es genug, die meisten rühren daher, das niemand bisher praktisch mit den anderen Produkten gearbeitet hat. Von daher gibt es keine zuverlässigen Daten aus der Praxis und bei anderen Quellen ist es meistens so, das man mit der Befragung von 4 Quellen eben 5 Meinungen bekommt. Nicht unbedingt hilfreich. Das Suchen von Daten ist mühsam. Das ist der erste Grund warum die "Migrationspapiere" gerade entstehen. Arbeitserleichterung und Hilfe bei der Entscheidungsfindung. Das möglichst neutral, durch Nebeneinanderstellen der Fakten. Im Laufe der Arbeit in heterogenen Netzen und den damit verbundenen abgewickelten Migrationsprojekten, haben sich natürlich "Lieblinge" herauskristallisiert. Sollte ich also ein Programm zu sehr loben, sollte das niemand übelnehmen. Die Fakten stimmen und das sollte die erste Entscheidungshilfe sein. Punkt 2 warum diese Papiere angefangen wurden, war der Bedarf - auch auf Userebene - Alternativen erst mal kennenzulernen. Es ist erstaunlich wieviele User nicht wissen, das es für sehr viele Windowsanwendungen Alternativen gibt, die oftmals schneller, produktiver und preiswerter sind. Man hört oft Fragen wie "Ach das Star Office gibt es auch auf Linux ?". Der zweite Punkt ist also, unabhängig vom eigentlichen Zweck der Migration im Büroumfeld, mit der Zeit eine Liste zu erstellen die Alternativen aufzeigt. Es ist erstaunlich wie die Akzeptanz eines neuen Betriebssystemes steigt, wenn die Anwender im Büro wissen, das auch Ihre privaten Applikationen und Spiele zuhause darauf laufen werden. Die Liste ist in Anhang C, wird aber frühestens zum Frühjahr 2002 kommen und sich hier erst einmal den reinen Anwendungen widmen. Ab hier beginnen die Migrationspapiere eigentlich richtig. Auf den nächsten Seiten finden Sie Zahlen und Fakten, Tipps und Tricks, Überlegungen und Denkansätze die Ihnen die Entscheidung erleichtern sollen. Unabhängig davon ob Sie MS-Office updaten oder doch auf ein anderes Officepaket umsteigen. Willkommen in der wunderbaren Welt der heterogenen Netze. |